Schadhafte Medizinprodukte – Was tun?

Schadhafte Medizinprodukte – Was tun?

In den letzten Jahren häufen sich Meldungen über schadhafte Medizinprodukte, deren Gebrauch, insbesondere bei operativem Einbringen in den Körper des Patienten, zu teilweise erheblichen gesundheitlichen Schäden und Zukunftsgefahren führt. Viele Experten führen dies insbesondere darauf zurück, dass diese Produkte, auch teilweise stromführende Implantate, vor der Markteinführung lediglich einer technischen bzw. Funktionskontrolle, nicht jedoch einer Unschädlichkeits- bzw. Verträglichkeitskontrolle unterzogen werden. Eine übliche CE-Kennung, durchaus häufig auch von großen Firmen in dubiosen ausländischen Versuchsanstalten durchgeführt, reicht aus, um das Produkt am Markt einzuführen; Medizinprodukte unterliegen daher denselben Sicherheitsstandards wie Kaffeemaschinen oder Haartrockner.

Die Folgen bislang:

  • schadhafte Herzklappen,
  • Hüftprothesen mit gewebeschädlichen Metalllegierungen,
  • kurzschlussanfällige Schrittmacher/Defibrillatoren,

eingebaut zu Hunderttausenden!

Unser Rat:

  • Insbesondere dann, wenn die Implantation eines Medizinprodukts ansteht, lassen Sie sich durch den Behandler erläutern, ob es im Hinblick auf das geplante Produkt bekannte Risiken gibt und welche Gefahren mit der Implantation generell verbunden sind.
  • Überprüfen Sie das Produkt und die vorliegenden Praxis-/Anwendungserfahrungen anhand des Internets.
  • Liegen Anhaltspunkte für bereits bekannte oder auch befürchtete Anwendungsprobleme vor, sollten Sie sich in fachkundige Rechtsberatung begeben, bevor Sie einer Anwendung zustimmen oder rechtliche Schritte gegen den Hersteller einleiten.

 

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