VW-Abgas-Skandal (4)

VW-Abgas-Skandal (4)

  • Frau Gormanns:
    „Ein ganz schön komplexes Ding, der VW-Abgas-Skandal – Oliver Maubach, Fachanwalt für Verkehrsrecht von den Vitus Rechtsanwälte, vormals Rechtsanwälte Schleicher Maubach & Partner. Ganz schön kompliziert ist der richtige Begriff.“
  • Rechtsanwalt Maubach:
    „Wir haben hier viele Variablen drin – zum einen beginnend bei der angemessenen Frist über die Tatsache, wie entscheidend der Mangel ist, ob er denn behoben werden kann, auch wie groß zum Beispiel eine Abweichung des Verbrauchs ist. Also da werden im Zweifel Sachverständige nachher zu Rate gezogen, die die Fahrzeuge prüfen müssen.“
  • Frau Gormanns:
    „Klar ist also noch nichts, auch wenn das oft so scheint, weil VW, Audi, Porsche und Seat, die ihren Betrug jetzt in der Fehlerbehebung als ganz klar geregelt verkaufen. Könnte man eigentlich, Herr Maubach, auch einfach gar nichts tun, also sich selber sagen: „das stört mich nicht, was da mit meinem Auto ist und der falschen Software?“
  • Rechtsanwalt Maubach:
    „Selbstverständlich kann ich mich auch entscheiden, nichts zu tun. Dann gibt es halt nur keine Möglichkeiten irgendwelche Gewährleistungsansprüche geltend zu machen.“
  • Frau Gormanns:
    „Das ist aber nicht schlau!“
  • Rechtsanwalt Maubach:
    „Das wäre wahrscheinlich nicht so sinnvoll. Man muss natürlich beachten, wenn VW das tatsächlich mit den Maßnahmen, die jetzt angekündigt sind, hinbekommt und das Fahrzeug damit vertragsgemäß ist, dann habe ich am Ende da ja keinen Schaden.“
  • Frau Gormanns:
    „Naja, so ganz stimmt das ja jetzt nicht. So ganz ohne Schaden ist nicht richtig, haben wir ja eben schon von Ihnen gehört!“
  • Rechtsanwalt Maubach:
    „Abgesehen von dem Schaden, der bisher angelaufen ist, ein möglicher Mehrverbrauch oder aber, was vielleicht auch noch relevant wäre, höhere Steuern, die gegebenenfalls auf mich zukommen. Hier hat wohl VW bereits angekündigt, dass sämtliche Mehraufwendungen, die dadurch entstehen, von VW übernommen werden.“
  • Frau Gormanns:
    „Das kann aber dann auf jeden Fall gegenüber VW geltend gemacht werden und zwar auch unabhängig davon, wo man das Auto gekauft hat, ob beim Hersteller oder direkt beim Händler hier vor Ort. Fassen wir noch einmal kurz zusammen, wie sollte man denn vorgehen, beziehungsweise was tun Sie, wenn ein Klient wegen dem VW-Abgas-Skandals zu Ihnen in die Kanzlei kommt?“
  • Rechtsanwalt Maubach:
    „Die Leute kommen zu mir und sagen: „ich habe ein Fahrzeug und ich denke, das ist von dem aktuellen Skandal betroffen!“ Dann wird erst einmal nachgeschaut auf der Hersteller-Homepage, ist das tatsächlich der Fall – dort wird dann angegeben, ja oder nein, Ihr Fahrzeug ist betroffen. Wenn dem so ist, dann muss überlegt werden, gegen wen vorgegangen wird und was ist eigentlich das Ziel eines möglichen Vorgehens ist. Wenn ich einen Mangel habe, dann kann das im schlechtesten Fall für VW oder dem Vertragshändler dazu führen, dass ich das Fahrzeug zurückgeben kann.“
  • Frau Gormanns:
    „Sich beraten lassen in diesem Fall ist gar nicht so schlecht, habe ich so den Eindruck. Ich fand es kompliziert hier dieses Thema. Beim Anwalt ist dieses Beraten immer am sichersten aufgehoben, der Betroffene ist dann auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Herr Maubach, schön, dass Sie uns wieder so viel Aufklärung geschenkt haben, tschüss, schönen Abend noch, schön, dass Sie da waren!“
  • Rechtsanwalt Maubach:
    „Gerne, schönen Abend, es hat Spaß gemacht, tschüss!“

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