Persönliche Absicherung; geprüftes, fehlerfreies Implantat

Persönliche Absicherung; geprüftes, fehlerfreies Implantat

  • Frau Gormanns:
    „Wie kann man sicher sein, dass man ein gut geprüftes, fehlerfreies Implantat eingesetzt bekommt, wenn man denn eins braucht? Heinz Rulands, Fachanwalt für Medizinrecht von den KORN VITUS Rechtsanwälten hier in Mönchengladbach: Sie haben mir im Vorgespräch erklärt, dass man mit den gesetzlichen Krankenkassen in einem solchen Fall, also wenn man ein Implantat braucht, ganz auf der sicheren Seite ist.“
  • Rechtsanwalt Rulands:
    „Und wenn Sie gesetzlich versichert sind, haben Sie sogar eine gesetzliche Anlaufstelle, das ist Ihre Krankenkasse, die nach dem Gesetz dazu verpflichtet ist, Ihnen Auskünfte zur Behandlung, aber auch zu Risiken von Implantaten u. ä. zu geben.“
  • Frau Gormanns:
    „Ja, und das ist nicht bloß das Zuschicken einer Broschüre, oder?“
  • Rechtsanwalt Rulands:
    „Die gesetzlichen Krankenkassen haben dafür Beratungsstellen. Diese einzurichten sind sie seit, also spätestens seit Beginn diesen Jahres verpflichtet.“
  • Frau Gormanns:
    „Ja, und diese Möglichkeit sollte man unbedingt nutzen!“
  • Rechtsanwalt  Rulands:
    „Sie sollten also, wenn Sie gesetzlich versichert sind und haben irgendwelche Probleme oder irgendwelche Fragen, dann sollten Sie in der Tat einen Termin vereinbaren, Sie sollten auch darauf bestehen, dass Sie den bekommen. Das können Sie auch. Letztlich können Sie sich dann auch bis zum Direktor durchstellen lassen oder bis zum Behördenleiter, und der wird dafür sorgen, weil es im Gesetz steht, dass das gemacht werden muss, und dann bekommen Sie den Termin, und da können Sie alle Fragen stellen.“
  • Frau Gormanns:
    „Ja, und das ist wirklich ‚ne richtig gute Sache, das ist im Gesetz wirklich so vorgesehen?“
  • Rechtsanwalt Rulands:
    „Die Krankenkasse ist bei Gesetzlichen der Gewährträger für die Behandlung. In jeder Hinsicht.“
  • Frau Gormanns:
    „Und man kriegt auch sicherlich dann nicht das Billigste vom Billigen eingebaut?“
  • Rechtsanwalt Rulands:
    „Ganz im Gegenteil: die Krankenasse ist ja daran interessiert, dass Sie mit gesunden und tauglichen Produkten versorgt werden. Das ist ein riesiger Markt, und die Krankenkasse ist natürlich stark daran interessiert, dass da keine Produkte ihren Versicherten implantiert werden, die nachher wieder rausgenommen werden, Folgeschäden verursachen und daher das Budget der Kassen nochmals, und zwar doppelt, belasten.“
  • Frau Gormanns:
    „Schön, wenn man als gesetzlich Versicherter Vorteile hat bei der Krankenkasse und nicht mit seiner Situation als kranker Mensch und damit eben auch ganz alleine gelassen wird.“
  • Rechtsanwalt Rulands:
    „Sie werden als da eine Beratung bekommen, die relativ neutral ist und vor allen Dingen auch, ja, fehlerneutral, so fehlerneutral wie möglich ist.“
  • Frau Gormanns:
    „Also ist der richtige Weg: Behandler, Angebot Krankenkasse. Natürlich kann man vorab auch bei einem zweiten Arzt eine zweite Meinung einholen, also ein Fazit, können Sie das ziehen, Herr Rulands, für uns?“
  • Rechtsanwalt Rulands:
    „Sie sind in diesem Referat der Kunde und nicht irgendwer, der durch den Apparat bestimmt wird. Sie bestimmen, was mit Ihnen passiert, und Sie sind auch derjenige, der diesen Appart am Leben hält. Ohne Patienten wird der gesamte Gesundheitsapparat nicht funktionieren. Also werden Sie selbstbewusst, auch den Leuten, die Sie behandeln, gegenüber, fragen Sie kritisch nach, und scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen, die Ihnen auf der Seele liegen.“
  • Frau Gormanns:
    „Ja, und wenn Sie die Fragen nicht selbst stellen können, weil Sie zu nervös sind, dann nehmen Sie eine vertraute Person mit, die die Fragen dann für Sie stellt, das ist auch immer ein guter Tipp, der oder die denkt dann nämlich vielleicht ein bisschen objektiver als man selbst. Also, gute Tipps gab’s hier zum Schluss unserer Sendung von Heinz Rulands, Fachanwalt für Medizinrecht von den KORN VITUS Rechtsanwälten in Mönchengladbach. Ihnen wünsche ich jetzt schon mal einen schönen Abend, tschüss, Herr Rulands“
  • Rechtsanwalt Rulands:
    „Vielen Dank auch für die Einladung, auf Wiederhören!“

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